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Hongkong´s Geschichte

Als britische Handelsschiffe die Perlflussregion erreichten, waren die Portugiesen bereits seit 1557 in Macau vertreten und hatten dort Befestigungsanlagen erbaut. Im Bereich des heutigen Hongkong lebten einige tausend Chinesen in kleineren Dörfern von Fischfang und Salzgewinnung. Die bedeutenste Handelsstadt war Kanton (Guangzhou) am Perlfluss. Die schöne, aber unfruchtbare und wasserlose Berg- und Inselwelt Hongkongs war weder für die Chinesen, noch für die Europäer sonderlich interessant.

Hongkong © lakhesis | 123RF.com

Hongkong © lakhesis | 123RF.com

Der Handel zwischen Chinesen und Europäern beschränkte sich zunächst auf chinesische Waren wie Seide, Porzellan und Tee. Die Chinesen waren an Produkten aus Europa nicht sonderlich interessiert, lediglich die Bezahlung ihrer Waren mit Silber reizte sie. Aber es gab viele protektionische Maßnahmen und Handelshemmnisse für Europäer. Die meisten Häfen blieben für Handelsschiffe geschlossen, so dass europäische Schiffe zum Ankern oder zur Reparatur auf vorgelagerte Orte ausweichen mussten. Erst der wirtschaftliche und militärische Druck durch die britische Ostindien Company erzwang die Öffnung der Häfen, Kanton “fiel” 1699.

Die Briten hatten inzwischen erkannt, dass chinesische Händler begannen, sich für Opium zu interessieren, und nachdem den Briten in Indien das Opium-Monopol zugefallen war, begannen sie 1773 dieses in immer größeren Mengen nach China zu transportieren, denn hundert tausende Chinesen waren süchtig und gewährleisteten eine stetige Nachfrage. Der illegale Handel und die Korruption blühten, bis Kaiser Daoguang 1839 befahl, die Einfuhr zustoppen, denn aufgrund der Bezahlung des Opiums mit Silber drohten sich die Silbervorräte Chinas zu erschöpfen. Die Chinesischen Kontrolleure veranlassten, das die letzte Lieferung von 20.000 Kisten Opium unbezahlt vernichtet wurde. Britische Kaufleute wurden gezwungen, den Hafen von Hongkong, wo sie sich inzwischen niedergelassen hatten, zu verlassen. Daraufhin stoppten britische Händler sämtlichen Handel mit China.

Die britische Regierung sandte eine Militäraktion aus, um den Hafen von Kanton zu blockieren. Bei den Gefechten (erster Opiumkrieg) starben über 600 chinesische Soldaten. Schließlich gaben die Chinesen nach und man einigte sich 1841 auf eine Regelung, die den Handel wieder erlaubte und den Briten das Recht übertrug, auf Hongkong Island zu siedeln und einen Hafen zu errichten.

In der Folge wuchs Hongkong auch aufgrund des Zuzugs vieler Chinesen, die sich Arbeit und Schutz versprachen, aber der Hafen von Hongkong hatte noch keinerlei Bedeutung, und so fuhren die meisten Handelsschiffe an ihm vorbei. Ein Zustand, der den Briten nicht schmeckte. Sie wollten eine Vertragsänderung erzwingen, um Handelsschiffe in den Hongkonger Hafen umzuleiten.

Die chinesische Reaktion auf den zunhmenden Druck der Briten war die Kaperung eines britischen Handelsschiffes unter dem Vorwand, man vermute einen gesuchten Piraten an Bord. Ein Eklat, der als Beleidigung der Queen interprätiert wurde und zum zweiten Opiumkrieg führte. In dessen Verlauf besetzten britische und französische Truppen sogar die Hauptstadt Peking und zwangen die Chinesen letztlich zu einem neuen und umfänglicheren Vertrag (von Tientsin), der 1852 in Kraft trat. Danach wurde den Briten ein Teil des Festlandes gegenüber Hongkong Island (Kowloon) zugesprochen, sowie der Handel mit Opium frei gegeben (Konvention von Peking 1860). Hongkong wurde offiziell zum Handelshafen erhoben. Zunächst war es nur der südliche Teil Kowloons, später wurde der Vertrag ausgeweitet und geändert auf die New Territories und die umgebenden 234 Inseln. Allerdings handelte es sich nun um einen 99 Jahre dauernden Pachtvertrag, der mit dem 1.7.1898 in Kraft trat.

Der Handel, besonders mit Opium, begann nun richtig zu boomen und die Bevölkerung Hongkongs wuchs in den Jahren bis 1890 auf mehrere Hunderttausend. Britische Kaufleute, Militärs und Beamte ließen sich nieder und errichteten Villen und Geschäftshäuser vor allem am Victoria Peak. Chinesen mussten jedoch mit einem Leben in den Hafenslums vorlieb nehmen. Ihnen war die Ansiedlung in den besseren Wohngebieten rechtlich untersagt.

1894 überfiel die Beulenpest Hongkong und viele Chinesen verließen die Stadt, ebenso viele Briten. Doch nach der Jahrhundertwende kamen immer neue Arbeiter und die Stadt wuchs rasant weiter. Mit dem Sturz der Quing-Dynastie im Jahre 1912 und dem Ausruf der Republik China wurden die Chinesen zunehmend selbstbewusster und aktiver. Viele hatten sich in den 1920er Jahren bereits einigen Reichtum erworben und begannen, eigene Handelsimperien und Banken zu gründen. Das wirtschaftliche Wachstum Hongkongs bot eine solide Basis für Investitionen und zunehmende wirtschaftliche Macht.

Zu Beginn des zweiten Weltkrieges hatte Hongkong bereits etwa 1,5 Mio Einwohner. 1941 besetzten die Japaner die Stadt. Es kam zu heftigen Gefechten, weil die Briten sich zunächst weigerten, einem Kapitualtionsaufruf zu folgen. Nach heftigen Kämpfen kapitulierten die Briten schließlich doch und gaben auch Hongkong Island auf. Wie überall herrschten die japanischen Besatzer brutal und kompromislos. Über die Hälfte der Einwohner Hongkongs wurden bis Kriegsende aus der Stadt deportiert. So war Hongkong 1945 teils zerstört und verarmt, aber der alte Status wurde nach Kriegsende wieder hergestellt.

Die 1950 folgende Kulturrevolution und der Einzug des Kommunismus in China mit dem Ausruf der Volksrepublik China brachte Hongkong nicht nur den raschen Zuzug von chinesischen Flüchtlingen, sondern auch ein enormes Wachstum als verbliebene kapitalistische Insel. Die Stadt profitierte nun durch das gegen China verhängte Embargo und wurde wichtigstes Finanz- und Wirtschaftszentrum Ostasiens mit vielen sich ansiedelnden internationalen Produktionsbetrieben. Made in Hongkong wurde weltbekannt.

30 Jahre hielt dieser Boom an, bis Mao starb und Deng Xiaoping China wirtschaftlich öffnete. Die neu eingerichtete Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nördlich von Hongkong ließ die Produktionsbetriebe wieder abwandern, weil die Produktionskosten unschlagbar viel günstiger waren. Nun boomte Shenzhen und wurde zur Industriemetropole. Finanzwirtschaft und Dienstleistungen blieben aber in Hongkong.

In den 80er Jahren sah man in Großbritanien bereits das Auslaufen des Pachtvertrages mit China und hegte Pläne und Hoffnungen, Hongkong über den Termin hinaus behalten zu können. Doch die chinesische Führung machte diesen Spekulationen und Vertragsverhandlungen ein rasches Ende und teilte klar und deutlich mit, dass Hongkong am 1.7.1997 an China zurück gegebenen werden müsse. Deng Xiaoping war sogar so sehr an Hongkong interessiert, dass er in China das sogenannte Land der zwei Systeme einführte, das China seither ein enormes Wirtschaftswachstum bescherte. Hongkong ging 1997 an China und erhielt den Status der Sonderverwaltungszone mit weitreichenden Sonderrechten für Unternehmen und Einwohner.

Seit der Eingliederung gibt es immer wieder Spannungen zwischen Hongkong und dem Rest Chinas, weil Konflikte zwischen dem immernoch sehr kapitalistischen und nach freier Demokratie strebenden Hongkong und dem zentralistisch regierten China immanent sind. Die immer weitere Liberalisierung der Wirtschaft Chinas im Zuge der globalen Einbindung wird die Stellung Hongkongs allerdings schwächen gegenüber anderen Finanz- und Wirtschaftsmetropolen wie z.B. Shanghai. Viele Chinesen und Hongkonger sehen die Metropole bereits bald in der zweiten Reihe mit Konsequenzen für die Sonderrechte und den Status der Stadt.

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